Ihr Zahnarzt in Sülz | Mundschleimhaut und Mundflora richtig pflegen

Veröffentlicht von Joe

Nahezu jeder kennt die überaus schmerzhaften Entzündungen, die auf verschiedenste Weise unsere Mundschleimhaut und Mundflora malträtieren.

Egal ob Aphten, Herpesbläschen, Mundfäule oder Mundsoor: Die Anzahl der Krankheitsbilder und -namen ist überaus variantenreich, während die akuten Behandlungsmöglichkeiten zum Leid der Betroffenen eher rar gesät sind. Wenn es um latent im Körper befindliche Viren geht (z.B. Herpes simplex), konzentriert man sich in der Regel auf die Linderung der Symptome, bis der Ausbruch wieder abgeheilt ist. Dagegen lassen sich trotz vorhandener Virostatika Bakterien und Pilze etwas besser behandeln.

Als Zahnarztpraxis sind wir Ihre kompetente Anlaufstelle, um Ihre orale Gesundheit wiederherzustellen. Am Ende steht das Ziel die Mundschleimhaut sowie die Mundflora dauerhaft zu stabilisieren damit die Probleme deutlich seltener, schwächer oder gar nicht mehr auftreten.

Woher kommen die Probleme?

Pauschal lässt sich diese Frage schwer beantworten, da hinter jedem Symptom mitunter eine eigene Erkrankung steckt. Herpesbläschen werden z.B. durch Viren ausgelöst, mit denen sich der Betroffene im Laufe seines Lebens angesteckt hat. Sie führen nicht bei jedem Infizierten zu Problemen, aber ein angeschlagenes Immunsystem (durch andere Krankheiten, Medikamente oder Stress) kann dazu führen, dass die Viren freie Bahn erhalten. Ähnliches sagt man den Aphten nach, deren konkreter Auslöser immer noch ein Rätsel ist. Sie entstehen gerne nach Verletzungen im Mundraum, können aber auch Begleiterscheinung anderer Krankheiten oder aktivierender Nahrungsmittel sein. Beim Mundsoor sorgen Hefe- oder Schimmelpilze für Beläge und Schleimhautbefall. Unbehandelt können sich die Pilze bis in den ganzen Körper ausbreiten.

Als Gemeinsamkeit lässt sich ein überforderter Selbstschutz der Mundschleimhaut und Mundflora festhalten, den die Betroffenen zumindest durch regelmäßige und gründliche Reinigung positiv unterstützen können. Zahnfleischentzündungen, Karies oder Parodontitis sorgen schließlich ebenfalls dafür, dass der Mundraum über sein Limit strapaziert wird.

Die Behandlung

Die Behandlungsmöglichkeiten richten sich nach dem Krankheitsbild. Kleine Aphten oder Herpesblasen lässt man meistens unbehandelt ausheilen, da deren Heilungsprozess kaum durch Medikamente unterstützt werden kann. Betroffene können versuchen, die Stellen mit schmerzstillenden Präparaten zumindest temporär zu betäuben. Lokal wirksame Medikamente dämmen bakterielle Infektionen oder Pilze ein, was in frühen Stadien meistens sehr gut funktioniert.

Schwerwiegenden oder häufig wiederkehrenden Problemen sollte man jedoch ursächlich auf den Grund gehen. Hierzu wird der Patient ganzheitlich untersucht.

Vereinzelt können auch größere Geschütze aufgefahren werden, was aber in Abstimmung mit dem Zahnarzt stattfinden muss, da ein nicht unerhebliches Schmerzpotenzial oder Verletzungsrisiko besteht. Zu den Möglichkeiten gehört z.B. die Verätzung einer Aphte mit Trichloressigsäure oder Silbernitrat. Des Weiteren ist eine Behandlung mit einem Dental- Laser möglich. Der Laser sorgt für sofortige Schmerzstillung und ein wesentlich schnelleres Abheilen.

Wie kann ich Entzündungen vorbeugen?

Eine im Gleichgewicht befindliche Mundflora ist prinzipiell deutlich weniger anfällig für schmerzhafte Entzündungen. Diese kann man durch bekannte Hygienemaßnahmen in jedem Fall unterstützen. Regelmäßiges Zähneputzen, Mundspülungen, Zahnseide und professionelle Zahnreinigungen halten Zähne und Zahnfleisch gesund und liefern wenig Angriffsfläche für Keime und Bakterien.

Sollten beim Patienten unabhängig vom Mundraum Infektionen oder Krankheiten bestehen muss ein Arzt diese interdisziplinär begleiten und behandeln. Hierfür überweisen wir Sie gerne an unsere erfahrenen Kollegen.

Für weitere Fragen und Behandlungsmöglichkeiten stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung!

 

Ihr Joe Schankin

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