Ihr Zahnarzt in Sülz | Amalgam – gutes Füllungsmaterial oder Gift?

Veröffentlicht von Joe

Ist Amalgam ein Füllungsmaterial, welches nur geringfügig gefährdend ist oder ist es Gift und somit gesundheitsschädlich? Wir klären Sie auf.

Die Diskussionen über den Werkstoff Amalgam reißen nicht ab, denn für die einen ist es ein gut zu verarbeitendes Füllungsmaterial, für die anderen ist es Gift. Die Europäische Kommission hat versucht dieser Diskussion ein Ende zu bereiten und den Werkstoff als geringfügig gefährdend eingestuft.

Was bedeutet “geringfügig gefährdend” für den Patienten?

Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen im Rahmen der zahnärztlichen Versorgung der gesetzlichen Krankenversicherten ausschließlich eine Füllung mit Amalgam. Wer eine hochwertigere Versorgung wünscht muss die Differenz selber bezahlen.

Amalgam besteht aus Quecksilber, welches unumstritten hochgradig giftig ist. Allerdings ist der Quecksilbergehalt in diesem Füllmaterial so gering, dass keine gesundheitlichen Schäden durch eine Amalgamfüllung zu erwarten sind. Der höchste Anteil des Quecksilbers wird beim herausbohren einer Amalgamfüllung aus dem Zahn frei. Da die Helferin das Amalgam beim herausbohren aber vollständig absaugt, brauchen Sie sich keine gesundheitlichen Gedanken zu machen.

Der Umgang mit Amalgam in meiner Praxis

Ich vertrete in meiner Praxis die Meinung, dass es heutzutage ausreichend Alternativen zu einer Amalgamfüllung gibt, welche auch von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden. Deswegen lege ich in meiner Praxis keine Füllungen mit diesem Werkstoff mehr. Hat ein Patient allerdings alte Amalgamfüllungen, muss man diese nicht zwingend austauschen lassen. Es sei denn die Füllungen sind undicht und es besteht die Gefahr einer Kariesbildung unter der Füllung. Dann sollte man jede Füllung (egal ob Amalgam, Zement, Komposit, oder Keramik) sofort austauschen lassen. Wenn Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, oder ggf. alte Amalgamfüllungen in Ihren Zähnen haben und sich nicht sicher sind, ob diese noch dicht sind berate ich Sie gerne in meiner Praxis.

 

Ihr Joe Schankin

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